Exerzitienhaus

Dieses Haus „am Bach“ wurde am 24. April 1885 eingeweiht,
nachdem der Neubau unter Baumeister Wolf am 9. Juni 1884 begonnen worden war.

Es war für die großen Gruppen der Exerzitienschwestern notwendig geworden,
bald darauf auch für die Marienschwestern, einer Vereinigung von Pflegerinnen,
die unter der Leitung von Sr. Leopoldine Brandis entstanden ist.

Im 1. Weltkrieg musste ein Großteil des Hauses für „Einquartierungen“ frei gemacht werden.
Während des 2. Weltkrieges war es teilweise Depot.
Kinderheim, für Jugendliche, dann brachte man Eisenbahner unter und auch „Tito- Leute.“

Am 1946 konnten Marienschwestern zurückkehren,
auch das Seminar (Noviziat) der Schwestern war dort bis in die Mitte der 1950er Jahre.

Dann wurde das Haus einerseits für die Luisen-Vorschülerinnen verwendet, andererseits für die Kandidatinnen.
Bald aber gab es auch kleinere Exerzitienkurse.

Zwischenzeitig (1956) waren die Flüchtlinge  aus Ungarn dort.

Mutter der Weisheit

1985 bis 1987 wurde unter Architekt Freytag das ganze Haus neu als Exerzitienhaus in der jetzigen Form konzipiert.

Die Gestaltung der Außenseite der Kapelle (Mutter der Weisheit)  erfolgte von Franz Weiß im Sommer 1988.